über Spargel über den Spargelanbau über Erdbeeren

1. Spargel -
Genuß und Geschmack auf der ganzen Linie

(lat. Asparagus officinalis)

 

 

frisch schmeckt's am besten:
Viel zu kurz ist für den Spargel-Fan die deutsche Spagelsaison. Von Mitte April - je nach Anbaugebiet - bis exakt zum 24. Juni eines jeden Jahres wird auf deutschen Feldern Spargel gestochen. Dann ist für den Spargelliebhaber auch die Zeit, möglichst oft frischen Spargel zu kaufen.

warum endet die Saison am 24 Juni?:
Hier und da drückt mal ein freundlicher Spargelanbauer mit viel Verständnis für Feinschmecker ein Auge
zu und erntet noch ein paar Tage länger. Aber dann ist endgültig Schluß, denn die Pflanzen müssen sich erholen und wieder Kraft schöpfen, um im nächsten Frühjahr erneut erntefähig zu sein.


Spargel ist gesund:
Spargel schmeckt nicht nur vorzüglich, er ist auch reich an wertvollen Vitaminen (A, C, B1 und B2) und Mineralstoffen, wie Calcium, Phosphor und Kalium. Kaliumsalze und Asparaginsäure regen die Nierentätigkeit positiv an. Abbaustoffe des Stoffwechsels werden dadurch ausgeschwemmt und der Körper entwässert. Spargel ist auch freundlich zur Figur, denn ein Kilo hat nur 170 kcal = 730 kj.

Hätten Sie Gedacht, dass der Spargel zu der Familie der Liliengewächse gehört?

Geschichtliches:
Die ursprüngliche Heimat des Spargels ist Vorderasien. Als aber die alten Römer vor vielen hundert Jahren den wildgewachsenen Spargel fanden, probierten sie ihn als Gemüsebeilage zu ihren Gerichten. Und weil sie den Spargel so lecker fanden, aber keine Lust mehr hatten, die wildwachsenden Pflanzen mühsam zu suchen, waren sie die ersten, die den Spargel in Ihren Gärten anbauten. In der Zeit der Antike wurde Spargel außerdem noch als Arzneimittel verwendet! In Deutschland wurde der Spargel als Nahrungsmittel erst im 16. Jahrhundert angebaut und war dann auch erst nur für wohlhabene Leute bestimmt.

Hier sehen Sie, wie der Spargel bei uns angebaut wird!

Unterscheidung der drei Spargelklassen (Güteklassen):
In Deutschland unterscheidet man im Handel die folgenden Güteklassen (EG-Norm):

Klasse Extra: Spargel höchster Qualität. Er zeichnet sich durch weiße, fest geschlossene Köpfe, gleiche Längen, gerades Wachstum und einen Durchmesser von mindestens 16 bis 26 mm aus. Die Schale darf leicht Rosa gefärbt sein.

Klasse I: Auch diese Spargelstangen müssen gerade wachsen und unbeschädigt sein sowie einen weißen, fest geschlossenen Kopf haben. Die Schnittflächen müssen glatt und rechtwinklig zur Längsachse der Stange sein. Kopf und Stange müssen weiß sein. Leichte Rostspuren müssen mit normalem Schälen zu entfernen sein. Spargel der Klasse I hat einen Durchmesser von 12 bis 26 mm und eine Länge von 17 bis 22 cm.

Klasse II: Spargel dieser Klasse darf weniger gut gewachsen sein, muß jedoch unbeschädigt sein. Eine leichte Krümmung und eine rosa Färbung ist zulässig. Auch darf der Kopf weniger fest geschlossen sein und eine Färbung aufweisen, die jedoch nicht grün sein darf. Rostspuren sind erlaubt, sofern sie mit normalem Schälen zu entfernen sind. Spargel der Klasse II hat einen Durchmesser von mehr als 12 mm und eine Länge von 12 bis 22 cm.

Die deutschen Spargelerzeuger nehmen in der Regel eine Sortierung vor, die wesentlich über den durchschnittlichen Normen der EG liegt. Die "ideale Spargelstange" ist bis maximal 22 cm lang und hat eine Dicke von 16 bis 26 mm Durchmesser.

 

 

2. Erdbeeren -
das süße Beerenwunder


 

 

Erdbeeren stärken Gesundheit und Vitalität:
Auch die Erdbeere ist reich an lebenswichtigen Vitaminen. Angefangen mit dem hohen Vitamin C-Gehalt, bis hin zum Vitamin A und B.
Die Mineralstoffen Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor sind ebenfalls reichlich enthalten. Sie gelten aufgrund ihres hohen Gehalts an Eisen als erprobtes Mittel gegen Blutarmut. Die Erdbeerblätter hingegen dienen wegen ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen, ätherischen Ölen und Vitamin C seit altersher schon als Arzneimittel. Die getrocknetten Blätter werden aufgrunddessen und wegen einer nach Zitrone duftenden Komponente bis heute als Mittel gegen Nervosität, aber auch gegen Magen- und Darmkatarrhe und bei Erkrankungen der Harnwege eingesetzt. Auch dient es heutzutage als glättendes Hautpflegemittel. Auch Erdbeeren sind kalorienarm und 100g von ihnen enthalten gerademal 37kcal. Ein Häubchen Sahne auf den roten Beeren verstärkt nicht nur das kulinarische Erlebnis, sorgt schließlich dafür, dass das für den Organismus wertvolle Vitamin A erschlossen wird.

Geschichtliches:
Im 15. Jahrhundert gelangten erste Kulturerdbeeren über die Pyrenäen in die Provence und das Languedoc. Dann ging es grenzenlos weiter durch Frankreichs Mitte und über den Rhein. Auch in England erreichte dann das saftig-aromatische Früchtchen schließlich die Gärtner und Züchter. Und nach der Entdeckung Amerikas war die Erdbeere wirklich kein Geheimnis mehr. Um 1750 war sie bereits Allgemeingut, die Fragaria ananassa, wie sie nun genannt wurde, weil ihr Geschmack an die Ananas erinnert (Im Osten Österreichs heißen die Erdbeeren übrigens noch heute Ananas!). So trat sie schließlich Ihren Siegeszug durch die Welt an und wird sowohl in Gärten als auch auf Märkten triumphierend gefeiert. In Deutschland sind es rund 150000 Tonnen, die sich Bundesbürger alljährlich auf der Zunge zergehen lassen.

Erdbeersorten werden entsprechend ihrer Erntezeit in 5 Gruppen eingeteilt. Im Erdbeerparadies Krähenwinkel führen wir folgende Sorten:

Frühe Sorten:
Honeoye, Lambada

Mittelfrühe Sorten:
Korona, Elsanta, Polka, Vima Zenta, Darselekt, Kimberly

Mittelspäte Sorten:
Senga Sengana

Späte Sorten:
Florence, Malling Pegassus

keine remotierende Sorte.